#013 Dr. Johanna Dahm - Warum Aufhören der mutigste Anfang ist

Shownotes

**Warum fällt es uns so schwer, loszulassen? **Weshalb halten wir an Projekten, Beziehungen oder Gewohnheiten fest, obwohl wir längst spüren, dass sie uns nicht mehr guttun? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum das bewusste Aufhören oft der erste Schritt zu einem erfüllteren Leben ist. Die Gesprächsdramaturgie orientiert sich dabei an den Kerngedanken aus Johannas neuem Buch und führt von gesellschaftlichen Erwartungen über persönliche Erfahrungen bis hin zu konkreten Strategien für den Alltag.

Wir diskutieren u. a.:

🔹 Warum Aufhören oft mehr Mut erfordert als Durchhalten.

🔹 Weshalb wir an Vergangenem festhalten – obwohl es uns längst nicht mehr dient.

🔹 Wie digitale Reizüberflutung und permanenter Leistungsdruck unsere Entscheidungen beeinflussen.

🔹 Warum Loslassen kein Scheitern, sondern der Beginn von Klarheit und persönlichem Wachstum sein kann.

🔹 Welche einfachen Strategien helfen, wieder bewusster und leichter zu entscheiden.

📘 Aktuelles Buch von Dr. Johanna Dahm: „Aufhören“

Ein inspirierendes Buch für alle, die lernen möchten, Ballast loszulassen, bewusste Entscheidungen zu treffen und den Mut für einen Neuanfang zu finden. Statt dem gesellschaftlichen Ideal des ständigen „Mehr“ stellt Johanna Dahm die Frage, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, bewusst aufzuhören.

📖 Buch (Amazon): https://link.amazon/B0ao5yUYX

🌐 Mehr über Dr. Johanna Dahm 👉 https://www.drjohannadahm.com/

Dort findest du weitere Informationen zu ihrer Arbeit als Entscheidungsexpertin, Speakerin, Autorin und Beraterin.

🎧 Mehr Inspiration von Johanna: Neuer Broadcast "Johanna. Eine Frage."

Dr. Johanna Dahm veröffentlicht regelmässig Impulse rund um Entscheidungen, Führung und persönliche Entwicklung – unter anderem auch in ihrem eigenen Podcast und auf ihren digitalen Kanälen. Wenn dir diese Episode gefallen hat, lohnt sich ein Blick auf ihre Website mit weiteren Podcasts, Vorträgen und aktuellen Veröffentlichungen.

🚀 Kostenlose Ressourcen

🎓 Kostenloses Live-Webinar Entdecke, wie du erfolgreiche Webinare entwickelst, die begeistern und verkaufen.

👉 https://www.webinaria.ch/pages/kostenloses-webinar-masterclass

🤝 Kostenloses Strategiegespräch Gemeinsam entwickeln wir deine Webinar-Strategie und zeigen dir den Weg zu deinem eigenen digitalen Produkt.

👉 https://webinaria.as.me/

🌐 Webinar-Helden Blog, Podcast, Community und Masterkurs.

👉 https://webinar-helden.ch

🏫 Webinaria GmbH Webinare, KI, E-Learning und Webinar-Funnel für Trainer:innen, Coaches und Unternehmen.

👉 https://www.webinaria.ch

📘 Mein Buch In 6 Schritten Webinare der Extraklasse gestalten

👉 https://webinare-der-extraklasse.ch/

🎧 Podcast abonnieren

Spotify • Apple Podcasts • YouTube • Amazon Music

Become a Webinar Hero. * 🇨🇭 Swiss Quality. Global Impact.*

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen beim Webinarhelden Podcast.

00:00:02: Experten, Sichtbarkeit, Erfolg!

00:00:05: Ich bin Raphael Schottino.

00:00:07: Schön, dass du dabei bist.

00:00:10: Willkommen Johanna Darm bei den Webinarhelden.

00:00:14: Premiere über Webinarhälden mit Johanna.

00:00:17: Schön das du dabei ist.

00:00:19: Ich freue mich total, Raphaelle.

00:00:20: Ist es wirklich das erste Mal?

00:00:22: Nein ich war doch schon mal bei dir im Podcast oder... Da

00:00:24: muss noch Webinar ab.

00:00:27: Neues

00:00:28: Spiel, neues Glück.

00:00:29: Stimmt!

00:00:30: So ein bisschen das Format geändert.

00:00:32: weiß es ist jetzt nicht so anders und doch anders Und du warst ja damals schon mit einem tollen Thema Mit deinem Hauptthema auch was Du hast.

00:00:39: Es geht ja um Entscheidungen bei Dir immer Und jetzt geht's um Aufhören.

00:00:45: Aber das ist der Titel vom Buch.

00:00:46: Das ist jetzt nichts dass wir aufhören Der ist wirklich knallhart.

00:00:50: Wie kommst Du auf diesen Titel?

00:00:52: Ja, du mir ist klar geworden dass die meisten Leute immer sagen sie würden sich ja gerne entscheiden.

00:00:58: Aber da sind noch so viele andere Sachen auf dem Tisch oder es gibt Dinge die Sie zurückhalten und so weiter.

00:01:03: wenn man dann über diese Sachen spricht, dann merke ich einfach das das oft lieb gewonnene Routinen sind oder Dinge die ihnen gar nicht mehr so nützlich sind auch oft Strategien die ihn vielleicht früher sehr gut in die Karten gespielt haben aber heute nicht mehr und man eigentlich sagt wir diese Zöpfe die müssen runter.

00:01:22: Aber du weißt es ja, wenn man sich dann etwas eingegruft hat.

00:01:25: Wenn man mit was gut klarkommt ist das gar nicht so leicht damit aufzuhören selbst wenn's keinen Sinn mehr macht.

00:01:31: Stichwort KI Arbeitsprozesse und so weiter und zu weiter.

00:01:36: Dann sagen die Leute auch immer kannst du mir endlich wegnehmen jetzt weiß ich endlich Bescheid wie es geht und jetzt soll auch einmal irgendwas anderes übernehmen?

00:01:42: Ja ist so!

00:01:43: Muss jetzt aufhören muss was Neues machen.

00:01:45: Machen die Leute aber gar nicht gerne.

00:01:46: deswegen habe ich einfach mal provokant gesagt erst aufführen Dann entscheiden, dann neu beginnen.

00:01:53: Und weil dieses Aufhören die schwerste Entscheidung überhaupt ist, habe ich das Buch so genannt.

00:01:57: Das Wahnsinn!

00:01:58: Du sagst Königsdisziplin des menschlichen Entscheidens aufhören.

00:02:03: Ja?

00:02:03: Das können die wenigsten... Du, das ist interessant was du sagst.

00:02:06: Du gehst ja auf irgendwie zwei oder mehrere Bereiche des Aufhörn.

00:02:10: bezieht sich auf mehrere Bereichen.

00:02:11: so ein Buch, du gehst einmal wirklich biologisch aufhöhren also so privat auch Beziehung und sowas und auch in der Gesellschaft Schlussdurchziehen ist überhaupt nicht innen.

00:02:23: Nee, gar nicht!

00:02:25: Also wir leben ja in so einer Multi-Optionsgesellschaft.

00:02:27: Du kannst hier alles haben und zwar möglichst gleichzeitig.

00:02:30: guckt ihr einfach mal so dein Netflix

00:02:32: an.

00:02:33: im Vergleich zu früher ein oder zwei vielleicht maximal drei Fernsehprogramme du musstest immer umschalten heute kannst du mehrere Sender ja gleichzeitig haben und gucken was wo kommt.

00:02:46: Und das ist gar nicht mehr in, dass man sich entscheidet zwischen A oder B sondern man lässt gleichzeitig laufen.

00:02:56: Ja, Polyamory.

00:02:57: Also du siehst es ist nicht so mein Ding.

00:02:59: aber viele Leute haben mehrere Beziehungen gleichzeitig und der Trend geht zum Job-Flickenteppich.

00:03:08: also du hast mehrere Jobs gleichzeitig und so weiter.

00:03:11: Also dieses Entscheidende nur das eingezumachen oder nur das andere ist gar nicht mehr so.

00:03:16: jeder Mann zu jeder Frau Sache.

00:03:19: Aber manchmal kommen sich Dinge eben auch in die Quere und sind nicht miteinander vereinbar.

00:03:23: Und dann wird es halt schwierig, ja?

00:03:29: Ja

00:03:29: genau!

00:03:30: Und Rockefälle hat irgendwann mal gesagt... Also lasst das Gute einfach sein um das noch bessere zu bekommen.

00:03:41: Und ja, das ist es halt manchmal.

00:03:44: Ja, gehe ich ins Ausland um dann die noch bessere Option zu haben aber da müsste ich dieses lieb gewonnen Gärtchen und mein schönes Häuschen mit Vorgarten müsste ich dann sein lassen usw.

00:03:55: Also gar nicht so einfach.

00:03:57: deswegen...ja!

00:03:57: Es ist eine Königsdisziplin für mich.

00:04:00: Das ist so ...ich kenne das auch so.

00:04:03: Ich bin eher so einer der mal aufhören kann Aber auch ist ein Prozess.

00:04:07: Ich kenne einige, ohne Namen zu nennen die im Job sind und immer jammern.

00:04:13: Dann denke ich nochmal auf, dann such doch was anderes.

00:04:15: aber irgendwie ist das die lieb gewonnene Gewohnheit.

00:04:20: Ist das dieses Sicherheitsgefühl?

00:04:22: Was die Menschen haben?

00:04:23: Ist es ein unserer Kultur so weißt du das Risikommer Veränderung vorzunehmen?

00:04:27: Ist das hier im Dachraum speziell irgendwie ausgeprägte als jetzt im arabischen Raum?

00:04:34: Ich finde das eine ganz

00:04:37: interessante Frage, danke dafür.

00:04:39: Also ich war mal bei einem sehr großen Psychologen amerikanischen Persönlichkeitsentwickler Dr.

00:04:47: Joe Dispenza Ja, auch toller Buchautor und so weiter.

00:04:52: Und den habe ich live erleben dürfen und der spricht immer von Wire and Fire, Wire & Fire also wenn es um die Synapsen im Kopf geht ja?

00:04:59: Der kam genau auf dieses Thema Meckern und Stresssucht zu sprechen und er hat erklärt – das macht für mich Sinn – je öfter du etwas wiederholst, desto eher glaubst du auch da drin!

00:05:10: Also wenn du dir immer wieder erzählst, scheiß Job entschuldige bitte.

00:05:14: Mein Chef ist blöd, meine Frau ist nicht die schönste und das Mittagessen ist immer eklavt in der Kantine usw.

00:05:22: Glaubst du auch dran?

00:05:23: Und dieses Complaining also dieses sich beklagen darüber macht es dann noch stärker.

00:05:30: Es wirkt wie so ein Verstärker im Kopf!

00:05:33: Und je öfter du dies erzählest desto mehr sagen deine Neuronen im Kopf ja es ist so Und umso eher willst du diese Geschichte dann auch immer wieder erzählen, weil du dich in dieser Geschichte einfach auch noch so wohl fühlst.

00:05:45: Sprich, du fährst in den Urlaub und erzählst den Leuten die du da kennengelernt ist – genau dieselbe Geschichte!

00:05:50: Wir haben Arbeitsplatz wie zu Hause am Stammtisch, wie deinen Kindern nämlich dass immer alles blöd ist.

00:05:56: Ja?

00:05:56: Du kommst aus diesem Labyrinth des Synapsen getriebenen Wire-und-Feier gar nicht mehr raus.

00:06:03: Also wenn sich nicht jemand wirklich aus dieser fast Stresssucht schon rausholt...

00:06:09: Dann glaubt er das irgendwann.

00:06:11: Vielleicht hat der wirklich mal Stress, ich hab das ja auch.

00:06:13: Deshalb ist nicht gleich alles schlecht.

00:06:15: Aber dann bleibt er da dünn gefangen und merkt gar nicht wie er da in das eigene Gefängnis gebaut habe.

00:06:23: Und ist an der Falle denn, wie kommt man denn da aus?

00:06:26: Ja

00:06:26: das ist ein guter Punkt.

00:06:27: Du hast ja gerade gefragt nach dem anderen Kulturräumen zum Beispiel, die z.B.

00:06:33: mehr Feierkultur haben oder eine Gebetskultur oder so also von der Tag zum Beispiel unterbrochen sind durch unterschiedliche Ritualen.

00:06:44: Also nehmen wir mal den arabischen Raum.

00:06:45: dann wird fünfmal am Tag gebetet, sprich du unterbricht deinen Arbeitsalltag bis zu fünf Mal um dann immer wieder dich rauszuholen aus deinen Routinen und zu beten.

00:06:56: Na?

00:06:57: So, dann wird er einfach gerne gefeiert im arabischen Raum.

00:07:00: das kenne ich auch aus dem afrikanischen Raum Das kenne Ich aus vielen Kulturräumen.

00:07:04: da wird einfach die Arbeit hinter sich gelassen und dann wird Gefeiert no matter what.

00:07:09: Das wird sich auch gefreut für andere Leute.

00:07:11: Also wenn ihnen jemand anders zum Beispiel ein Erfolg hatte, mehr Geld verdient und eine bessere Position hat oder was auch immer, dann wird es sich einfach mit dem zusammengefreut.

00:07:20: so ne Mitfreude kennen wir aus Deutschland ja gar nicht.

00:07:23: Wir kennen hier eher den Neid.

00:07:25: Ja also so dieses.

00:07:27: Wieso hat der denn jetzt den Job?

00:07:28: Und nicht ich?

00:07:30: Da muss ich nochmal mit meinem Chef reden.

00:07:31: das war bestimmten Irrtum.

00:07:33: Dann wird der andere eher schlecht gemacht.

00:07:35: Ja, und ich hätte das doch eigentlich verdient.

00:07:38: Und es ist gar nicht so dieses hey wir feiern jetzt zusammen.

00:07:41: wie hast du das denn gemacht?

00:07:43: nächstes mal bin vielleicht ich dran und so weiter.

00:07:45: also Ich glaube andere Kulturräume andere Rituale und deswegen auch eine andere Stressunterbrechung dabei

00:07:53: Was gar nicht so schlecht ist, dass man so mal unterbricht.

00:07:57: Da sagst du was?

00:07:59: Joana, du kennst mich ja für mich auch entdeckt, weißt du das?

00:08:02: ich zum Beispiel jetzt arbeite und dann gehe ich mal in Sport zwischen den oder ich mache einen Spaziergang oder gehe mal joggen oder gehe kurz weg mit einem Kids oder wie gehen wir es essen?

00:08:12: oder so.

00:08:13: Und das ist ungewöhnlich, wie ich arbeite oft ist immer noch dieses Nein to Five ... zur Arbeit und dann ist man da einfach acht Stunden.

00:08:22: Ich habe das ja auch in Deutschland, in so ein Interview gehört davon... den Kanzler der erzählt halt die Schweizer Arbeit und so viel was auch stimmt.

00:08:29: aber es geht doch um die Effizienz, es geht noch um andere Sachen.

00:08:35: Ist das ein gesundes Leben?

00:08:36: ich das mache?

00:08:37: Wie willst du's momentan?

00:08:40: Ich überlege selber mal.

00:08:41: Perfekt hier mal!

00:08:45: Also ich finde das hochinteressant, was du sagst.

00:08:47: Ich habe ja zehn Jahre in der Schweiz gearbeitet Und ich hatte den Eindruck, dass die Menschen alleine schon durch diese Natur nähe.

00:08:54: Also Nähe zu den Alten und Bergen, zu den Seen

00:08:57: usw.,

00:08:58: ein ganz anderes Verhältnis zur Arbeit hatten haben durchaus auch früher angefangen als in Deutschland halb sieben, sieben schon im Büro aber dann auch eingehalten.

00:09:07: Achtzehn Uhr war fertig man ist mit den Kindern rausgegangen Man ist am Wochenende nicht erreichbar gewesen und darauf waren wir auch ein Stück weit stolz und hat auch immer gesagt ihr Deutschen Das weiß ich doch, ihr Dütchi.

00:09:22: So also das war so eine Sache die mir da in den Sinn kommt.

00:09:26: Ich weiß aber auch dass man sich das vormachen kann.

00:09:29: ein Kollege von mir hat immer erzählt wie stolz er darauf sei so eine gesunde work life balance zu haben.

00:09:35: der ist neben mir vom stuhl gefallen.

00:09:37: die geschichte erzähle ich auch im buch.

00:09:40: Also du kannst dir natürlich auch so ein bisschen blindfoldet was vormachen mit deiner Work-Life Balance und nicht auf die Zeichen achten.

00:09:48: Ich glaube davor ist keiner von uns wirklich gefeit, ja?

00:09:52: Was ich aber schon denke ist man darf nicht so sehr auf andere hören.

00:09:58: Man muss mir auf sich selbst hören.

00:09:59: wenn du zum Beispiel erzählst du gehst öfter mal Wert der Normalen, was ist schon normal?

00:10:04: Arbeitszeiten zum Sport oder ich gehe z.B.

00:10:08: viel mit dem Telefon raus.

00:10:10: ja also ich telefoniere viel draußen du und ich wir sprechen ja auch schon mal.

00:10:14: wenn ich sage hey Raphael können wir es aufs Telefon legen statt jetzt auf ein Teams Meeting oder so dann sagen Leute zu mir schonmal dieses

00:10:23: ja

00:10:24: dein Leben möchte ich haben.

00:10:27: Ja und du weißt dass ich jetzt auch nicht gerade wenig arbeite Aber da merke ich schon, dass sofort wieder der Night da ist.

00:10:36: Weil man nicht auf seinen vier Buchstaben im Büro sitzt sondern draußen telefoniert.

00:10:42: Was ist der Unterschied?

00:10:43: Ob ich jetzt drinnen oder draußen telefoniere?

00:10:45: Ich mache ja trotzdem meine Arbeit aber ich behalte es für gesünder draußen zu telefonieren.

00:10:51: Dass man so ein bisschen auf sich selber schaut wie tickt man... Wie fühlt man sich wohl und dann passiert das auch, dass du dann zum Beispiel ausgehst mit dem Telefon und gar nichts dir dabei denkst, sondern das ist der Flow!

00:11:00: Du kommst nach Hause, bist dann ausgeglichen und hast nicht diese Stress.

00:11:04: Wenn man jetzt ein Büro hockt... Man muss an diesem Schreibtisch und so weiter sitzen.

00:11:08: die acht Stunden egal was ist.

00:11:10: Ich weiß von dir auch dass du sehr flexibel arbeitest.

00:11:12: Dann bist du eben mal unterwegs Nachmittags privat Und dann abends ein bisschen länger kann man dich erreichen Und du machst das so wie es dir gut tut.

00:11:22: Also Erreichbarkeit ist sowieso ein Thema.

00:11:25: Du weißt das.

00:11:26: wenn ich etwas zusage, dann ist meine Loyalität zumindest selbst eingeschätzt, sehr hoch.

00:11:32: Wenn ich in einem Projekt bin dann ist da hat das für mich oberste Priorität.

00:11:37: Das wissen dann auch die Menschen in meinem Privatleben.

00:11:39: ja wenn wir sagen wir machen ein Buch oder wir haben ja schon den Sammelband zusammen erarbeitet.

00:11:47: Oder wir haben eine Deadline zusammen für ein Projekt.

00:11:49: Wir haben zum Beispiel unser tolles Webinar zusammen gearbeitet dann sage ich die Dinge nicht nur zu und liefere dann doch später, weil irgendwas dazwischen gekommen ist.

00:11:59: Sondern ich sage nur die Dinge zu, die ich auch einhalten kann aber dann halte ich sie auch ein.

00:12:05: Das ist mir sehr wichtig so eine Arbeitskultur, weil meine Partner ja auch auf etwas warten, die mit mir zusammenarbeiten.

00:12:13: Und das respektiere ich immer sehr stark!

00:12:16: Also das sind so Dinge, die habe ich mir angewöhnt.

00:12:19: Dafür lasse ich an anderen Stellen vielleicht einfach auch locker, wo ich nur mit mir selbst arbeite oder wo es vielleicht einfach ein bisschen mehr Zeitrahmen hat.

00:12:28: Das muss man... Ich nenne das mal Selbstführung ja?

00:12:31: Wir sind hier alle Führungskräfte unserer selbst und das finde ich... Es ist aber eine Entscheidung, das zu machen!

00:12:38: Ja,

00:12:38: dass man einfach das was man sagt auch wirklich gilt.

00:12:42: Es ist so ein bisschen in unserer Gesellschaft finde ich korrigier mich dieses Jahr relativ geworden.

00:12:48: also dieser Spruch was interessiert nicht des Geschwärts von gestern ist unglaublich präsent.

00:12:55: Das war wo ich jetzt etwas jünger war sag ich mal eher nicht.

00:12:58: Ich bin natürlich auch sehr religiös.

00:13:01: Ich muss es dir sagen erzogen worden.

00:13:03: da hieß es auch dann ja soll ja bedeuten.

00:13:05: Also wenn du sagst ja ich tu es dann tust An den Taten erkennst du die Menschen, das erzählen.

00:13:11: Und es hat sich bei mir eingeplant ich habe das Problem umgekehrt aber dass oft wenn ich zu sagen mache wie du sagst dann von der gegenseiten nicht die korrekte Die zeit angehalten wird die der umfang eingehalten mit die qualität eingehalten etwas versprochen wurde.

00:13:26: Das ist für mich echt schwer so zu arbeiten.

00:13:29: also sie suchen die leute auch aus so wie du auch.

00:13:31: man sieht okay das klappt.

00:13:33: Das funktioniert so.

00:13:35: Es ist aber ich spürte ist das so für mich subjektiv?

00:13:38: Das ist so relativ.

00:13:42: Du hast diesen Spruch auch da, ne?

00:13:44: Ja, habe ich auch den Eindruck.

00:13:45: Mich würde aber mal interessieren was machst du dann?

00:13:48: also?

00:13:49: mein Thema ist ja gerade aufhören.

00:13:53: Hörst du dann auf mit den Menschen sagst oder okay ich hab ein zwei Mal mit den Leuten gearbeitet und es funktioniert nicht so richtig.

00:14:03: Ich muss dir ehrlich sagen, ich bin sehr großherzig.

00:14:09: Beim ersten Mal sage ich mein Gott kann passieren beim zweiten mal hake schon nach was ist denn da los?

00:14:14: aber ich bin schon sehr geduldig.

00:14:15: allerdings ist irgendwann der Faden gerissen.

00:14:17: also ich habe auch schon dann Partnerschaften gekündigt Klar und deutlich, aber immer auch freundschaftlich.

00:14:24: Also immer mit Feedback.

00:14:25: also nicht so hau ab aus meinem Leben sondern du stopp.

00:14:29: so geht es nicht weiter.

00:14:30: ich komme dich weiter so.

00:14:32: verstehe dass du kannst dir die leute suchen muss passen bei uns passt einfach nicht mehr.

00:14:36: also schon so.

00:14:37: Aber das ist nicht einfach Johanna und ich musste es.

00:14:39: Ich bin ja auch schon etwas älter keine zwanzig mehr.

00:14:42: ich musste wirklich lernen auch wirklich zu sagen Stopp jetzt.

00:14:46: also Es war nicht dass sich früher auch so war ich habe früher viel länger ausgehalten Manchmal mitgeschleppt auch Partnerschaften.

00:14:52: Ja, klar!

00:14:53: Also ich höre das geschäftlich und... Das hat einen nicht gut getan.

00:14:58: Sicher nicht?

00:15:00: Ich finde es ja schön, das mal von einem Mann zu hören.

00:15:02: Ich dachte immer nur wir Frauen sind so diejenigen, die nicht nein sagen können.

00:15:07: aber ich kenne das wohl auch.

00:15:09: jetzt sind wir beide ja nicht mehr zwanzig Aber wobei du siehst ja noch sehr gut

00:15:13: aus.

00:15:14: Ja,

00:15:16: danke

00:15:16: schön.

00:15:17: Es ist ein Podcast ohne Video und wir haben das Video trotzdem an damit ihr uns sehen könnt.

00:15:22: Genau!

00:15:23: Wir heitern uns hier gegenseitig auf.

00:15:25: Womit wir nie aufhören werden es uns gegenseitskomplimente zu machen.

00:15:29: Das muss auch sein.

00:15:30: aber weißt du ich finde auszu sieben auch mal was tut einem gut?

00:15:37: Was tut einem nicht gut?

00:15:38: Welches hält einen davon ab erfolgreich zu sein?

00:15:41: mit Erfolg meine ich gar nicht nur irgendwie Geld zu verdienen, sondern auch in dieser Selbstwirksamkeit zu sein.

00:15:47: Ja?

00:15:47: Du hast ja ein unglaubliches Tempo.

00:15:50: immer wenn ich dich sehe, immer was Neues am Start, ich hab wieder das Neues ausprobiert und ich saß noch mal und habe getüftelt usw.

00:15:57: Ich bewundere dich dafür sehr.

00:15:58: aber wenn du jetzt nur so Spaßbremsen an der Backe hast die sich da aufhalten kommst du ja nicht weiter!

00:16:04: Du kommst ja nicht zu den Dingen die dir dir Freude machen Und davon unabhängig hast du dir ja jetzt auch ein Status erarbeitet, an dem du sagst es macht mir jetzt auch Freude zu arbeiten.

00:16:16: Also warum sollst du dich auch noch belasten mit Menschen die da immer nur an deinem Rock-Tipfel kleben und sagen Ja aber aber aber weil diese Abersager also dieser Verhinderer diese ewigen Ewiggestrigen die dir immer nur sagen was alles nicht funktioniert?

00:16:34: Die halten dich natürlich auf Und so mache ich es halt auch, dass ich sage okay manchmal sind Verhinderer ja auch gut weil sie dich nochmal auf ein paar Risiken hinweisen und du musst dann noch mal zuhören und sagen okay gerade in Unternehmensteams oder so.

00:16:49: Ja was habt ihr für einen wenn etwas könnte passieren?

00:16:52: Was habe ich vielleicht übersehen?

00:16:54: alles fein aber irgendwann dann mein Schlussstrich zu ziehen und zu sagen ok der Weg geht jetzt nach vorne auf den haben wir uns geeinigt auf dem haben wir committed.

00:17:03: Jetzt lass uns losgehen und lass uns auch aufhören über die Dinge nachzudenken, die wir nicht ändern können.

00:17:11: Das ist vielleicht ein wichtiger Punkt.

00:17:13: Ganz extrem wichtig heute in dieser Überflutung Social Media wo man mit Informationen geflutet wird.

00:17:19: In den meisten Sachen kann man nichts ändern und wie du gesagt hast wenn sich das ständig wiederholt dann wird es auch irgendwann mal zu unserem Mind.

00:17:27: Das heißt das Leuchten ist da nicht mehr so in den Augen.

00:17:30: Exakt!

00:17:31: Also das, was du sagst ist so toll.

00:17:33: Die Leute können eh nicht mehr unterscheiden, was ist richtig und was ist nicht richtig?

00:17:37: Was ist wahr und was is falsch?

00:17:39: Ich habe eine Statistik gelesen irgendwie, neunundsiebzig oder achtzig Prozent der Menschen zwischen fünfzehn-undzwanzig können Bild bearbeitete Bilder nicht mehr von... Nicht bearbeitet nur unterscheiden.

00:17:53: Ja, so mit Filter und Nase flach und was weiß ich?

00:17:57: Also überleg!

00:17:59: Das bedeutet doch dass auch unsere News, unsere Nachrichten alles alles was nicht stimmt, was manipuliert ist wird nicht mehr als solches erkannt.

00:18:08: jetzt bringen wir da noch diese ganzen ewig gestrigen Bedenken und das was alles passieren könnte was aber gar nicht passiert ist das mischen wir auch noch unter.

00:18:19: Wie willst du das alles noch auseinanderhalten?

00:18:21: Da musst du eine Entscheidung treffen und sagen, ich bleibe bei den Fakten die ich überprüfen kann.

00:18:27: Ja, bei den Dingen die ich verifizieren und falsifiziere kann um überhaupt eine Entscheidung zu treffen.

00:18:33: Und ich kann nicht noch alles mitnehmen, was um Gottes Willen noch an Schlechtem vom Himmel fallen oder aus dem Erdkerne raussteigen könnte.

00:18:40: Sonst werde ich ja verrückt!

00:18:42: Das ist so ein bisschen über den Geil hierhin, gell?

00:18:44: Es könnte ja der Himmel auf dem Kopf fallen.

00:18:46: deshalb und ich lese auch... Ich lese überhaupt keine Nachrichten mehr groß da außer ein bisschen Wirtschaft, Economy und so.

00:18:53: aber nachrichten eigentlich null weil wenn ich es tue dann steht er es könnte hätte würde weiß.

00:18:59: ich denke einfach mal Es geht nicht, es ist alles so.

00:19:02: Und ja das ist so, dass suggestiert was und da rennt man in der Richtung wo man gar nicht will.

00:19:08: also auch detox your life.

00:19:11: Ja

00:19:12: absolut!

00:19:12: Und ich meine am Ende ist eine Wette du musst dich für etwas entscheiden.

00:19:16: ja auch beim Aufhören wenn du irgendwie sagst du hörst jetzt mit dem Rauchen auf oder du hörest mit irgendwas auf von dem irgendjemand sagt es ist schädlich oder du dir selbst Du wirst trotzdem irgendeinen Tod sterben.

00:19:29: Also du gehst immer eine Wette ein, vielleicht lebst du länger?

00:19:32: Vielleicht nicht.

00:19:33: Vielleicht kriegst du keinen Lungenkrebs?

00:19:35: Vielleicht kriegest du Lungen Krebs trotzdem?

00:19:37: Ja also es ist immer eine wette.

00:19:39: aber irgendeinen Weg solltest du gehen selbst wenn du dich entscheidest nichts zu machen.

00:19:47: das ist trotz der Entscheidung.

00:19:48: Kurzer Hinweis in eigener Sache Möchtest Du aus deinem Wissen einen Webinar entwickeln das begeistert und regelmäßig neue Kunden gewinnt dann buche dir ein kostenloses Strategiegespräch mit mir.

00:20:03: Gemeinsam entwickeln wir deinen individuellen Farbplan für erfolgreiche Webinare, den Link findest du in den Show-Notes.

00:20:12: und jetzt geht es weiter mit unserem Gespräch!

00:20:15: Ja und das ist glaube ich wichtig.

00:20:18: die meisten Leute versuchen ja momentan das wirklich so auszusitzen.

00:20:24: Und zu sagen ja okay ich warte mal ab.

00:20:29: Ja, ich warte mal ab was passiert.

00:20:31: Ich lasse es auf mich zukommen.

00:20:34: Aber auf was willst du noch warten?

00:20:36: Es ist schon alles passiert.

00:20:37: Wir sind in Kriegszeiten.

00:20:41: Nach der jetzigen Fußball-Weltmeisterschaft wird die nächste kommen.

00:20:45: Also es gibt auch einige Routinen.

00:20:49: Spahn ist zurückgetreten, das wollten wir sowieso.

00:20:52: Er ist aus den falschen Gründen jetzt zurückgetreeten und meckern die Leute wieder.

00:20:56: Weißt du?

00:20:58: Es ist doch verrückt!

00:20:59: Also man sollte Flagge bekennen und man sollte für seine Werte einstehen und sagen mit was höre ich auf, mit etwas was ich mag mache weiter und für was entscheide ich mich.

00:21:07: Das sind so drei Fragen, die sollte man einfach für sich

00:21:10: klaren.

00:21:10: Wenn nicht so das was Du gerade genannt hast wie beobachte... Ist es gefährlich heute Haltung zu haben, also eine Einstellung die vielleicht auch nicht dies vorgegeben wird, sag ich mal vorsichtig.

00:21:27: Sind die Leute nicht mehr bereit so etwas zu einer Haltung?

00:21:31: Ich meine es ist jetzt nicht das andere auf dem Kopfzaun sondern für sich selbst.

00:21:36: Das ist ja ohne Schein mein Haltung!

00:21:45: Ich hänge bei den Gallienfest, die sind für mich gerade so sehr aktiv.

00:21:51: Ja, Haltung.

00:21:52: Weißt du ich war kürzlich in einem Podcast?

00:21:54: In einem Hardcore-Business-Podcast?

00:21:56: wirklich ja auf Englisch und es ging auch um viel Geld.

00:21:59: und wie kann man nochmal neue Märkte erschließen usw.

00:22:03: Welche Rolle spielen Führungskräfte und müssen die vorangehen und welche Haltungen müssen die zeigen?

00:22:09: also wirklich noch mal so die alten Fragen, die wir uns schon seit ihr dem stellen.

00:22:14: Und dann habe Mit der Haltung, das ist ja schön und gut.

00:22:18: Aber die Haltung darf nicht in eine Erstarung münden, sondern das muss sich immer wieder anpassen!

00:22:29: Und vielleicht auch an jeden Einzelnen, weil nie waren Teams so heterogen.

00:22:33: Der eine ist total motiviert durchs Geld.

00:22:36: Der andere hat Angst dass er sein Geld verliert.

00:22:39: Dann

00:22:39: haben wir vier Generationen im Team.

00:22:42: ja der nächste möchte völlig frei arbeiten.

00:22:44: Der nächste arbeitet hier nur noch mit einer Probacke und ist schon auf dem Absprung und will vielleicht auswandern.

00:22:50: Ja was willst du da mit einer starren Haltung?

00:22:54: Ja arbeiten, sondern du musst biegsam sein wie so ein Bambus.

00:22:59: Am besten wie so einen Klapperschlangen-Tänzer.

00:23:05: Also mit der Haltung das ist ja alles immer schön und gut und es eignet sich auch irgendwie für so einen LinkedIn Post.

00:23:10: aber am Ende des Tages ist so ein Führungsalltag Boah, ganz schön anstrengend finde ich und darf man auch nicht unterschätzen.

00:23:17: Wenn du es schaffst die Leute irgendwie zu begeistern und ihnen beizubringen wie sie ihre eigenverantwortlichen Entscheidungen treffen.

00:23:25: ja und zwar ohne Angst dass sie eins auf den Deckel bekommen oder ein Hinkelstein abbekommen.

00:23:30: um bei den Gallianz zu bleiben dann finde ich hast Du schon einen halben Nobelpreis verdient.

00:23:36: ehrlich Ja, aber ob du da vorne rantuhrenst mit so einer Haltung.

00:23:41: Ich glaube das ist schon fast überbeansprucht ja?

00:23:46: Das hat schon fast religiöse Züge.

00:23:49: wenn ich dann die Vergangenheit denke haben wir auch alle unsere Einstellungen gehabt sind zur Arbeit und bei der Arbeit war einfach die Arbeit privat war Privat.

00:23:56: Das ist alles irgendwie ein bisschen durcheinander das Gefühl gemischt und es wird sehr persönlich genommen.

00:24:02: Ist das auch so in der digitale Lärm?

00:24:05: Weißt du, und das hast ja ein bisschen einen Buch auch.

00:24:08: Suchen nach Relivanz... Also dass Menschen sich sehr wichtig nehmen dadurch.

00:24:12: Ich hab Haltung!

00:24:13: Ja,

00:24:14: ja, ja.

00:24:14: Das ist guter

00:24:15: Außen.

00:24:17: Hier ich bin da.

00:24:19: Ich habe was zu sagen.

00:24:20: Es ist so durch YouTube und

00:24:22: Co.,

00:24:23: weil wir machen auch ein Podcast, es ist so, dass jeder versucht irgendwas zu zeigen oder ... Was ist

00:24:29: das?!

00:24:30: Das ist eine tolle Frage.

00:24:32: Also dann lass mich da mal während ich spreche auch drüber nachdenken, der Mensch hat ja schon einen Geltungsdrang.

00:24:40: Du hast ja die Religion angesprochen.

00:24:42: wir sind ja sozusagen in der Schöpfung die höchste Spezies am letzten Tag erschaffen worden und dadurch haben wir schonmal so ne Stellung.

00:24:52: Und jetzt wird ja auch noch jedem Kind eingeredet, dass es das schönste, beste, tollste, höchstbegabste und übersensibelste Kind ist.

00:24:58: Dazu noch mit twenty-fünf Allergien ausgestattet und allein deswegen schon Nobelpreis verdächtig.

00:25:06: Damit bist du ja schon prädestiniert, dass alles was du von dir gibst im Gunde in Stein gemeißelt werden muss.

00:25:15: Jetzt sagt man auf der anderen Seite aber Ja!

00:25:18: Jetzt kommt auch noch die künstliche Intelligenz bisher getan hast, wird dir weggenommen weil überflüssig.

00:25:25: Also dein Job wird nicht mehr da sein und zwar nicht nur deiner sondern deine ganze Job-Familie, deine Joblandschaft ja also nicht nur du als Rechtsanwaltsfach angestellter sondern alle Refas oder du als Anwalt völlig ausgerottet!

00:25:43: Man spricht ja quasi von einer Von der Plage.

00:25:48: In der Bibel wird man von einer Plage, in der KI sprechen will ich euch

00:25:51: stellen.".

00:25:53: Und davor haben die Leute natürlich Angst.

00:25:55: und ja vielleicht ist sie Angst auch, ja ich habe keinen Job mehr oder ich verdiene kein Geld mehr.

00:25:59: aber dahinter steckt natürlich die Angst.

00:26:02: was bin ich denn noch wert?

00:26:04: Wie kann ich dennoch wirken?

00:26:06: Und darum ist natürlich so diese Sucht nach der Reproduktion durch das Internet, durch die Medien riesig groß!

00:26:14: sich ein Abbild zu schaffen.

00:26:16: Früher hieß es ja immer, man soll keinen Abbild schaffen also von Gott kein Abbild schaffen.

00:26:21: jetzt ist man eben bildlich und von sich selber macht man Abbilder ohne Endes Selfies YouTube Videos dieses und dieses und das um bloß nicht zu sterben um bloßen nicht in Vergessenheit zu geraten.

00:26:33: und wer kanns uns denn eigentlich verübeln weil wenn dass was wir da machen Herstellen, produzieren.

00:26:41: Schon nichts mehr wert ist und die künstliche Intelligenz macht.

00:26:44: Ja was wird denn dann aus dem Jahr?

00:26:47: Du hast mir ja schon in Johanna-Tar gemacht das muss man ja auch mal sagen ich bin hier auch schon abgeschafft du hast mich ja schon ab geschafft.

00:26:55: Also das war's letzte Gespräch, der Rest der nächsten Gespräche finden wir alle mit Johannah-Tastat von den KI.

00:27:03: So, ich kann mir ja jetzt im Grunde auch.

00:27:05: Ich muss mich ja jetzt überlegen, wo ich mich demnächst in die Sonne lege und ich habe ja auch keinen... Du hast mich ja arbeitslos gemacht.

00:27:12: Ja!

00:27:13: Und deine Kollegin, dann eben Bild?

00:27:16: Die kann irgendwie über achtzig Sprachen.

00:27:18: Die

00:27:19: sieht besser aus, die Alters

00:27:21: nicht.

00:27:22: Die muss keine Diät machen.

00:27:24: Die Leute lieben sie, ja.

00:27:26: Das ist mir bestätigt worden im Hörsaal als ich die das erste mal gezeigt habe.

00:27:30: Da saßen alle und haben gesagt Ja super!

00:27:32: Dann haben Sie wieder auf mich geguckt oder du bist aber klein.

00:27:38: Entschuldige.

00:27:39: Es war nicht damit geplant.

00:27:42: Aber so ist es doch Raphael.

00:27:44: Und da haben die Leute natürlich auch Angst.

00:27:46: was passiert aus der Angst?

00:27:47: Das wissen wir aus Star Wars.

00:27:49: Du weißt, ich bin großer Star-Wars-Fan.

00:27:52: Angst führt auf die dunkle Seite der Macht.

00:27:55: Dann kommt die Aggression und dann kommt die Gewalt, und dann kommen die Kriege.

00:27:59: Sehen wir heute alles simultan?

00:28:04: Das ist schon interessant, gell?

00:28:06: Kriegelthema Aufhören passt ja auch ganz gut.

00:28:10: Bitte aufhören!

00:28:12: Ich gehe mal so ein bisschen weiter in dein Buch.

00:28:16: Das sind einfach tolle Sachen, die du beschreibst.

00:28:18: Es gibt hier viel Leichtschublade.

00:28:20: Das wollte ich heute nochmal reinbringen.

00:28:23: Belast als organisierte Angst, diese Vielleichtschublade die ich erstaunlicherweise auch habe.

00:28:30: Und was geht's da?

00:28:31: Aber eins zu eins!

00:28:33: Du das... darauf werde ich ja am meisten angesprochen bei dem Buch.

00:28:36: Das finde ich ja ganz köstlich.

00:28:38: also du weißt ja dass mein Verlobter aus Ägypten das Buch als erstes gelesen hat und da musste sich so lachen weil er gesagt hat sag mal ist deine Mutter eigentlich meine Mutter Und zwar deswegen, weil meine Mutter so eine Schublade hatte in der war so alles drin.

00:28:53: Der ganze Kram, den man vielleicht noch mal brauchen könnte ja also von der Garin Rolle über irgendwelche Batterien, von denen man nicht wusste ob die funktionieren oder nicht.

00:29:04: Irgendwelche Nadeln alte Briefmarken, von dem man gar nicht wussten funktionieren die noch oder nicht?

00:29:12: und so weiter usw.

00:29:13: Und der heißt dann gesagt du meine Mutter hat auch so eine schublade Und jetzt sind die ja Tausende von Kilometern entfernt, aber anscheinend über alle Kulturen hinweg.

00:29:23: Und du jetzt auch in der Schweiz sagst, wir haben alles so eine Schublade und dieses Aufhören damit immer alles zu sammeln für den Fall dass man es vielleicht doch noch mal brauchen könnte um am Ende des Lebens dann seinen Kindern wahrscheinlich diese ganzen Sachen zu vermachen.

00:29:43: Ich musste ja tatsächlich die Wohnung meiner Mutter ausräumen, ich hab nur vielleicht Schublaten gefunden.

00:29:48: Ganz ehrlich!

00:29:49: Also Dinge, die seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten gebraucht waren aber man hätte noch mal brauchen können, wenn man in die Situation gekommen wäre.

00:29:59: Ja und Frage ist wie viel Ballast will man denn mit sich umschleppen eigentlich?

00:30:05: Das ist so ein Punkt Ja, und dann die Stauben zu.

00:30:09: Die versperren einem den Weg.

00:30:11: Die hindern einen vielleicht daran umzuziehen.

00:30:15: Irgendwann sammeln sich da Werte an.

00:30:16: Man findet nichts mehr.

00:30:18: Man wird sich gern was Neues anschaffen aber sind diese ganzen alten Sachen deswegen kann man sich nichts Neues anschaffen also deswegen diese Vielleichtschublaten einfach immer mal wieder etwas rausnehmen zu überlegen brauche ich das noch?

00:30:31: Rauszunehmen zu sagen wenn ich es bis morgen nicht brauche dann kommt's weg ja und so langsam anzufangen.

00:30:38: Mir haben jetzt schon Leute gesagt, die das Buch geschrieben haben, sie haben tatsächlich angefangen auszumisten.

00:30:42: Das ärgert mich sehr und ich würde es wirklich jedem empfehlen.

00:30:45: Ja, also

00:30:46: ich werde's auch machen.

00:30:47: Ich habe da auch zwei bestimmte solche Schubladen.

00:30:49: Eine auf jeden Fall einen unbewusst weiß die alten Batterien oder vielleicht meine Schere eine Kordel irgendwelche alten Sachen da denn Schlüssel wo man gar nicht mehr weiß für was war eigentlich ein Fahrrad vor zehn Jahren oder so.

00:31:01: Entspannend Geldes, trotzdem macht man das nicht.

00:31:04: Man schmeißt das Zeug nicht weg?

00:31:05: Also ich könnte ja auch schon seit Jahren Sachen wegschmeißen.

00:31:08: Imi hab es nicht gemacht jetzt aber schon Es ist so ein Stück Vergangenheit, habe ich das Gefühl, was umwegschmeißt.

00:31:13: Ja, Vergangenkeit und auch dieses Absichern gegen Eventualitäten.

00:31:18: Du hast gerade den Schlüssel angesprochen oder die Schlüssel, die man da findet?

00:31:22: Ich weiß noch meine Oma hatte so ein kleines Einwegtütchen, diese transparenten Küchentütchen.

00:31:29: Und da war ein Schlüssel drin ohne Ende.

00:31:31: Ich hab immer gesagt, Oma, wofür sind denn die Schlüsse?

00:31:33: Sie gesagt, ich weiß es nicht.

00:31:36: Aber vielleicht finden wir's irgendwann mal raus.

00:31:38: Woraufhin?

00:31:39: Ich dann die Schlüssel genommen habe, bin durchs ganze Haus gerast und habe an jedem Schloss dabei sechs oder sieben Jahre alt ja.

00:31:47: Und hatte gerade irgendwie meine Sherlock Holmes Phase und hab also an jedem Schloß wirklich ausprobiert welcher Schlüssel zu welchem Schloss passen würde mit dem wirklich bahnbrechenden Erfolg das kein Schlüssel.

00:32:03: Also es müssen wirklich uralte Fahrradschlösser, Vorhänge Schlössers vom Kuhstall oder irgendetwas gewesen sein.

00:32:10: Nichts!

00:32:11: Aber auch gar nichts hat zu einander gepasst.

00:32:13: Habe ich gesagt Oma kannst du alle wegwerfen?

00:32:14: Hat sie zu mir gesagt naja damit warten wir mal noch.

00:32:19: Ja war worauf?

00:32:20: Ja

00:32:20: worauf?!

00:32:21: Es fliegt ja kein Schloss, kein Vorhängeschloss, keinen Fahrratschloss.

00:32:26: Fliegt jetzt in die Schublade in der dieses Einmachttütchen mit diesem Schlüsselbund drin ist Tut's ja nicht.

00:32:34: Ja?

00:32:35: Und das ist, glaub ich der Punkt, dass man sich einmal so realisiert, sage ich auch in dem Buch benenne mal dein Problem, dass du da hast eigentlich so, bring es mir auf den Punkt.

00:32:43: Ich habe da jetzt also einen Schlüsselbund, den ich auch nie rausnehme und anwende.

00:32:50: Sprich selbst wenn irgendwo anders auf dieser Welt irgendein Schloss ist!

00:32:54: Ich werde Schlüssel- und Schlossen nie zusammenbringen, also kann ich die Schlüssel auch wegtun

00:32:59: Wahnsinn.

00:33:00: Du beschreibst dein Buch ja auch nach Motto organisierte Angst, materieller Ballast als organisierte angst.

00:33:07: und bevor man große Entscheidungen tifft sollte man wenn man nicht diesen Schritt gehen kann also dieses Aufhör nicht umsetzen kann.

00:33:15: ist er auch so?

00:33:16: du sagst als Methode auch wie komme ich dazu zum aufhören mal damit anzufangen?

00:33:21: Ja

00:33:21: ausmisten!

00:33:23: Ja weil du hast das ja auch alles im Kopf.

00:33:26: Wenn ich mir überlege, wie viele Leute mir jeden Tag erzählen.

00:33:31: Sie würden gern umziehen aus Wandern sich kleiner setzen, sich größer setzen und dann kommt als Argument immer ach wir haben ja so viel Zeug.

00:33:43: Und dann frage ich mir, was hast du schon dagegen gemacht?

00:33:46: Dann wird immer aufgezählt.

00:33:47: Wie viel Aufräumen bücher sie schon und wie viele Organisationshilfen Sie schon ausprobiert haben?

00:33:54: Und dann sind sie aber immer irgendwo stecken geblieben.

00:33:56: Warum?

00:33:57: Weil auch noch diese Nostalgiefalle dazu kamen.

00:34:00: Dann haben sie angefangen mit dem Kleiderschrank.

00:34:02: Dann ist das Palmenhemd rausgekommen.

00:34:04: Ohrens-Palmenhemm vor achtzehneinhalb Jahren auf.

00:34:07: der einen Partie weißte noch damals Schatz als du so gut ausgesehen hast in dem Paar... Dann kommt der andere und sagt, ich hasse dieses Palmenhemd einfach.

00:34:16: Und dann wird gestritten über das Palmenhemd.

00:34:18: Das Palmenhelm kommt wieder ganz tief hinten in den Schrank rein anstatt dass man es dann wirklich auch mal weg wirft damit's nicht mehr im Kopf ist aber nein.

00:34:27: und dann ist noch ein Streit im Haus.

00:34:28: dann sagt man siehst du hätten mir mit dem Aufräum gar nicht erst

00:34:31: angefangen.

00:34:32: Ja ist Wahnsinn!

00:34:33: Schon wieder hängt man in der Vergangenheit als wichtiger als die Zukunft

00:34:38: Und das ist es.

00:34:39: Es hält uns einfach sehr und ich denke, es wäre halt gut wenn man immer so wenig ballast wie möglich hätte... Ich bin ja auch mal den Jakobsweg gelaufen und da habe ich gelernt dass so ein Rucksack oder drauf vielleicht noch eine Isomatte... Es reicht eigentlicher!

00:34:54: Es reicht um durchs Leben zu kommen.

00:34:57: Dieses neu gelebte Minimalismus ist ja auch so ein Trenntchen unserer Kultur zumindest?

00:35:02: Aber weißt du, ist es neu gelebt?

00:35:05: Du hast die Gallia zitiert.

00:35:06: Dann kannst du auch gleich zu den Nomaden gehen.

00:35:08: Wir sind mal wieder in Ägypten und da gibt's die Bedouinenvölker.

00:35:12: Ist das eigentlich so neu mit dem Minimalismus oder ist nicht unsere sesshafte Kultur eigentlich eher eine relativ neue?

00:35:21: Ja, dass wir in unseren schönen Hocheffizienzhäusern sitzen und uns da so gemütlich mit unseren Einbauküchen und so weiter

00:35:28: eingerichtet haben.

00:35:29: Jeder hat seine

00:35:31: Waschmaschine sein Trockner

00:35:34: usw.

00:35:34: Das ist schon richtig.

00:35:35: was du sagst das ist auch bei den Häusern und seinen Kindern.

00:35:39: jedes Haus hat ein im Gartenssohn wie sagt man einen Pool?

00:35:44: Einen Trampolin, was für eine Rutsche jeder!

00:35:47: Also du hast irgendwie zehn Häuser und jeder hat genau das gleiche.

00:35:50: Was denk ich mal warum?

00:35:53: Da gehen die gar nicht mehr zu den anderen, da bleiben sie über sich und so und es ist gar nicht nötig.

00:35:57: Es ist natürlich auch ein bisschen unser System.

00:35:59: Du brauchst das unbedingt ja und es muss hier jetzt sein vor deiner Nase.

00:36:02: und so statt man sich wie früher aber gab's einen Spielplatz wo ich klein war.

00:36:07: Hat man sich getroffen und das war gut zu hören.

00:36:10: Ich habe noch was hier, du hast jetzt so Strategien mal wie man zum Aufhören kommt.

00:36:14: Wollte ich am Ende nochmal dir mal durchgehen?

00:36:16: Da hast du die Pferdeübungen T-Strategie.

00:36:19: eins fand ich ganz gut ist alles gut.

00:36:21: aber vom Namen her es ist mir nie bewusst gewesen Du schreibst dein Buch Exnovation statt Innovation und plädierst fürs Verlernen.

00:36:32: Das fand ich viel.

00:36:35: Also unlearn what you have learned.

00:36:37: Das habe ich auch mal in einem ganz tollen Seminar gehört, es gibt übrigens auch bei Star Wars.

00:36:43: Unlearn What You Have Learned.

00:36:48: Wir machen mal ein ganz klassisches Beispiel.

00:36:50: Kennst du noch?

00:36:51: Doppelkassettendecke.

00:36:52: Hast du noch Kassetten so gehabt früher als

00:36:55: Kind?

00:36:55: Ja, habe ich heute noch drei Fragezeichen und sowas.

00:37:00: Ich hab früher immer die Hitparade gehört ja und hab dann immer meine Mitschnitte gemacht Und mit doppelt zweimal Doppelfinger habe ich dann immer Doppelschattentapes aufgenommen So, und irgendwann gab es keine Kassetten mehr.

00:37:19: Und irgendwann gab's keine Doppelkassettentapes mehr usw.

00:37:23: Und zwar erzählen wir uns jetzt immer noch diese Geschichte wie schön die damalige Zeit war.

00:37:28: aber die waren nicht wirklich so schön Ja?

00:37:31: Also erstens hat der Moderator immer reingekwatscht und wir haben uns immer tödlich geärgert, weißt du noch, dass wir den Song...

00:37:36: Absichtlich hat er das gemacht!

00:37:37: Du wirst genau das wir aufnehmen.

00:37:39: Aber

00:37:40: wir haben den Zombie richtig drauf gebracht.

00:37:42: Das war schon mal das erste und das zweite, diese Kassetten waren grauenhaft weil dieses Band hat sich immer aufgenudelt und man konnte es nicht beliebig überspielen usw.

00:37:52: Also unlearn what you have learned meint eigentlich Salopp gesagt zu hinterfragen du hast mal was gelernt.

00:37:59: aber ist das wirklich in der heutigen Zeit noch so nütze?

00:38:03: Ja

00:38:04: Also mit der Doppelgassettentechnik, das nutzt mir heute nichts mehr.

00:38:07: und dass ich dann mir auch noch heute mit dir zusammen aus nostalgischen Gründen erzähle wie toll die damalige Zeit war.

00:38:14: Die gar nicht so toll war!

00:38:16: Wie ich es mir damals so schön geredet habe nur damit ich heute nix neues lernen muss sondern mit dir ja am besten hier oder später dann beim Bier oder so erzählen kann.

00:38:27: Oh verähle und die gute alte Zeit, soweit er bringt mich nichts hält mich nur davon ab Ja, erstens der Wahrheit ins Auge zu blicken.

00:38:36: So doll war es nicht!

00:38:37: Und zweitens zu sagen hey was können wir denn heute lernen?

00:38:40: Was für uns viel besser kommt für heute und für die Zukunft.

00:38:44: Das sind so die drei Fragen.

00:38:46: also erstens dieses was muss ich aufhören?

00:38:48: Stopping?

00:38:49: ja dann was muss sich entscheiden?

00:38:51: nämlich wirklich zu sagen jedes Ding hat seine Zeit ja aber dann ist das auch wieder gut.

00:39:00: Ja, ich bin doch auch froh dass ich kein Auto mehr habe wo ich kurbeln muss.

00:39:03: Und ich bin ja dankbar das wir damals Kurbeln konnten und wissen wussten wie es geht.

00:39:06: aber nutzt man's heute noch mit dem EKH?

00:39:09: Nein natürlich nicht!

00:39:11: Ja, also du kannst es wieder verlernen.

00:39:15: Das ist in Ordnung und dazu darf sich auch entscheiden.

00:39:17: aber Du musst auch zeitgleich die Kapazität in deinem Hirn nutzen was neues zu lernen was dich heute und morgen wieder erfolgreich macht anstatt an dem alten so zu kleben.

00:39:27: Und heute mehr denn je bei der schnell Veränderung in dem tempo Es blockiert einem.

00:39:33: wenn ich hängen bleiben würde was ich nicht tue Dann würde ich gar nicht soweit sein.

00:39:38: jetzt auch und auch das genießen wie wir sie auch gesagt haben jetzt da in Frankfurt, ja hier in der Schweiz und wir machen ein Lockdown-Gespräch.

00:39:45: Zeichnungsauf wird vertrieben alle können einhören später.

00:39:49: das ist auch der Fortschritt und ich finde schon wir haben ganz tolle Sachen die benutzen können.

00:39:54: Auch KI hilft uns wenn wir es richtig nutzen und das ist ja der Punkt.

00:39:59: Total!

00:40:01: Und ich finde das so wichtig weil du kannst natürlich gerade wenn wir nochmal kurz einen Flashback machen.

00:40:05: Corona alle Beraterinnen und Berater haben gesagt, ach ja ich kann jetzt meine Kunden nicht mehr physisch besuchen.

00:40:12: Und mein Business ist platt!

00:40:14: Ja?

00:40:15: Und ich habe stattdessen einfach so ein SOS-Button auf meiner Homepage gesetzt und hab gesagt hier Entscheidungshilfe buche jetzt kleiner Preis.

00:40:23: Ich war ausgebucht von morgens bis abends weißt du?

00:40:26: Ich habe das einfach mit Zoom und beim Kalender verknüpft.

00:40:29: die Leute konnten sich ihren Termin einbuchen fertig Es war ganz wunderbar.

00:40:34: Mir hat das finanziell über die Runden geholfen, aber ich hatte auch wirklich innerhalb kürzester Zeit einen Datenstamm von Problemen, die die Leute hatten und von Kontakten oder Möglichkeiten damit weiter umzugehen.

00:40:50: Ich habe daraus ein Buch gemacht, mir einen Namen als Entscheidungsexpertin gemacht.

00:40:56: Hätte ich jetzt einfach nur gesagt, nein man muss als Berater physisch vor Ort sein.

00:41:00: Hätt mich mit allen anderen Beratern darüber unterhalten was das für eine Unverschämtheit ist dass man nicht mehr physisch verurteilt kann.

00:41:06: Ja lieber Gott dann würde ich heute wegpleiten und bei Aldi kassieren oder so.

00:41:10: Und wir haben nichts dagegen, dass man bei Alde kassiert überhaupt nicht.

00:41:13: aber meinen Job könnte ich dann heute nicht mehr machen.

00:41:16: Das ist wirklich der Fortschritt der vieles möglich macht auch übergreifend Arbeit mit Menschen, die man so gar nicht treffen kann könnte vielleicht aufgrund der Entfernung und so in der Kürze.

00:41:28: Und da kann man tolle Sachen machen.

00:41:29: Wenn ich mit Fortschreite und das meine ich damit, ja?

00:41:32: Also wenn ich auch fortscheite also mich fortbewege von dem was mal gelernt habe hin zu dem was ich jetzt lernen müsste.

00:41:40: Und Raffaille ich bin auch nicht... Ich sage sie als ich bin ja längst nicht wie du!

00:41:44: Du bist ja ein Vorbild für ganz viele Menschen.

00:41:47: Ich bin längst so dass ich sage ohja ich finde das alles toll oder auf alle Technik Lust Ich bin ja so dankbar, dass es Menschen wie dich gibt oder den Marcel, der mir hilft, den du auch kennst.

00:41:59: Aber ganz ehrlich ich tue mich in vielen Dingen auch schwer und das ist auch in Ordnung.

00:42:05: aber ich denke um sein Core-Business zu erhalten muss man Dinge verlernen damit man die Kapazitäten wieder feiert wie auf so einer Festplatte weiß.

00:42:14: aussießlich

00:42:15: komprimieren, frei machen, kompromieren, freimachen

00:42:18: Absolut.

00:42:19: Oder Speicherplatz dazukaufen, ja?

00:42:22: Das

00:42:22: kann man vielleicht demnächst auch noch.

00:42:27: Johanna wir kommen so langsam zum Ende.

00:42:28: es gibt doch einen ich möchte den mit reinbringen.

00:42:30: noch du hast mir das mal gesagt Du hast ein Leitspruch und zwar ein Zitat von Gilles Sander Ja Und was ist das für ein Spruch?

00:42:40: weil ich finde passt auch gut zu einem ganzen Buch und zu deiner Lebensphilosophie.

00:42:45: Wir haben uns ja schon oft über das Leben unterhalten und wir hatten ja beide auch nicht nur so leichte Phasen, da waren es immer wieder so draus rausgelaviriert.

00:42:54: Und deswegen sind wir auch glaube ich gute Ansprechpartner jetzt heute für unsere Kunden die sagen Boah!

00:43:00: Wir haben dann was zu stemmen und wir nehmen das ja nicht auf die leichte Schulter.

00:43:06: Und wir misstrauen ja auch immer so den Leuten, die sagen alles kein Problem.

00:43:10: Ja und hinterher kommt es gibt doch große Probleme Sondern im Gegenteil Wir sagen und das ist der Spruch auf dem du hinaus möchtest und da steht auch in meinem Buch Am Ende muss es leicht sein hat die gilsandarkis.

00:43:23: Die gilsanda Ist ja bekannt für ihre minimalistischen Schnitte Für ihre Klarheit in der Mode Und zugleich war sie aber immer ein Workaholic Also immer jemand, die unglaublich viel gearbeitet hat.

00:43:38: Sich auch im Vorfeld immer Gedanken gemacht hat wie sind die nächsten Kollektionen?

00:43:42: Woher kriege ich tolle Stoffe?

00:43:44: ist weit gereist um mit den Leuten zusammenzusitzen über Techniken und so weiter zu sprechen.

00:43:49: Hat sich es also gar nicht leicht gemacht damit aber hinterher der Eindruck umso leichter war.

00:43:57: Wieso bei so einer prima Ballerina?

00:43:59: ja du trainiert unglaublich hart Füße blutig Aber Hinterher war der Eindruck ein Ohm so leichter.

00:44:07: Und dafür bewundere ich

00:44:10: sie sehr.

00:44:12: Das hast du mir genauso mal erzählt und ich wollte sie mit reinbringen im Podcast, ich sehe es wie du auch oft wirkt dann am Schluss ein Coaching, ein Workshop oder war er so leicht und locker flockig aber da ist viel Arbeit dahinter das es so wirkt.

00:44:28: Und wenn man da vielleicht noch kurz rein darf, also Schlusssatz dazu.

00:44:32: Die Leute verhandeln ja immer sehr gerne über Honorare und fragen dann Rafaele warum rufst du dein Honorar auf?

00:44:42: oder Johanna warum raufst du deinen Honorar?

00:44:44: Es gibt ja da draußen durchaus Leute die sind günstiger oder wie auch immer Ja aber die haben nicht den Weg, sie haben nicht Den steinernen Weg Und die haben sich auch im Vorfeld nicht diese Gedanken gemacht, damit es bei dir im Unternehmen so leicht und so geschmeidig läuft.

00:45:03: Wir räumen mit dieser Möglichkeit schon auf, dass es Probleme geben könnte unterwegs.

00:45:12: Also das ist sozusagen dieses Gelsanderversprechen!

00:45:15: Ja, also wir gehen mit dir.

00:45:17: Ich habe mir das im Vorfeld überlegt.

00:45:18: sicherlich wird es unterwegs nicht einfach sein aber am Ende ist es dafür tip top.

00:45:25: ja und das können andere Leute nicht und dafür kostet's halt einen Preis weil ich diese Eventualitäten mit einräume.

00:45:33: Das sind Erfahrungen die ganzen Negativ-Erfahrung positiv Geld versenkt in Kurse Coachings wo nichts gebracht hat tausende Und unseren Kunden ersparen wir das.

00:45:45: Wir haben das durch und die müssen es nicht durchmachen, und das ist auch alles, sag ich mal im Preis mit drin.

00:45:53: Richtig!

00:45:53: Ich wollte hier noch... Eigentlich haben wir schon ein paar Sachen, aber ich habe so drei Fragen am Schluss jetzt hier beim Webinar halten in unserem Blog der auf YouTube und Spotify und Co veröffentlicht wird Drei Fragen immer gleich.

00:46:09: Eigentlich hast du schon beantwortet und zwar, was war der wichtigste Wendepunkt auf deinem Weg zum Erfolg?

00:46:17: Also wo du gespürt hast jetzt klappst du ein Jetzt kommt der Erfolg.

00:46:24: das hat mir geholfen nochmal Energie zu tanken.

00:46:26: gab es da so

00:46:28: Menschen

00:46:28: in Punkt Situation?

00:46:31: Natürlich gibt es da mehrere, aber gerade nochmal diese Corona-Wende hat mir noch mal gezeigt.

00:46:36: Es gibt jetzt hier nur Up or Out.

00:46:39: Also das war wirklich so up or out.

00:46:41: ja und ich glaube da fest daran dass ist so grade in diesen Situationen der Krise.

00:46:46: meine Situation sind immer die der Krises.

00:46:48: Ich bin so ein richtiger Krisenmanager, so einen Change-Manager tatsächlich.

00:46:53: Also wo man immer zu radikalen Lösungen greifen muss und das habe ich gemacht also ich bin da in eine Sichtbarkeit gegangen mit einer ganz unkonventionellen Lösung Und das würde auch nur jedem empfehlen in Krisenzeit nicht auf Sicherheit zu setzen, also nicht darauf zu setzen es noch besser noch feiner noch ein bisschen schöner zu machen oder irgendwelche Versprechungen zu machen nein sondern eine radikale Lösung zu wählen.

00:47:23: Ja auch da

00:47:25: wieder auffören.

00:47:28: Genau und das habe ich aber auch nicht bis Ultimo gemacht, sondern als es dann ausgereizt war und die Leute und man sich wieder bewegen konnte.

00:47:36: Und ich da draußen Kundenstamm erreicht hatte und das Buch geschrieben hat und so weiter bin ich sofort umgeswitscht.

00:47:41: Habe ich sofort vergesagt.

00:47:42: und jetzt wieder eine normale Beratung.

00:47:44: Aber fokussiert auf das Thema Entscheidung.

00:47:48: Also auch angepasst denn da hast du ja schon uns einen Tipp mitgegeben sind Zuhörern was sie umsetzen sollten ist wenn sie's tun richtig Und dazu stehen und auffören an alte Sachen, die nicht mehr funktionieren.

00:48:02: Alte Zöpfe wie heißt dieser Spruch abschneiden machen umsetzen nach vorne gucken.

00:48:09: Am Schluss noch ein Gedanke den du heute uns mit gibst so am schluss zum verabschieden unserer zuhörer Ein gedanke, den wir uns mit auf dem weg gibt.

00:48:21: Du hast es gerade schon angesprochen in einem Wort anpassen.

00:48:25: Anpassen finde ich ein ganz tolles Wort, das hat ja eine negative Konnotation so nach der Motto Ich passe mich an die Masse anders, meine ich aber nicht Sondern ich meine an Herausforderungen und zukünftige Situationen anpassen wie's die Evolution erfordert.

00:48:39: Ja also wirklich zu sagen okay Jetzt ist Geschwindigkeit gefragt dann muss sich auch an meiner Geschwindigkeitsarbeit schnellere Entscheidungen treffen Tempo rauszunehmen.

00:48:52: Hier immer diese Phrasen der Mensch steht im Mittelpunkt, nein jetzt steht Technik im Mittelpunkt liebe Leute und zwar muss die Technik sauber laufen damit wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt holen können.

00:49:07: zum Beispiel Hinterfragt eure Thesen, hinterfragt eure Leistungsversprechen.

00:49:14: Das habe ich zum Beispiel immer gemacht, ja?

00:49:16: Leistungs- versprechen.

00:49:17: Ich hab nie gesagt, ich bin der Beste oder ich bin die Erfahrendste oder bin die Erste am Markt oder sowas ist alles Bullshit sondern wirklich zu gucken.

00:49:26: Ich hatte z.B.

00:49:28: mal ein Leistungssersprechen wie mein Vater.

00:49:32: Meine Eltern kommen aus der Medizin und mein Vater hat immer gesagt kein Mensch geht hier mit Schmerzen aus der Praxis.

00:49:39: Ja und dann habe ich nicht gesagt, hier alles kein Problem.

00:49:43: Den Leuten werden die Probleme gelöst

00:49:45: aber

00:49:46: Ich treffe mit jedem Klug Kunden und Klienten gleich in der ersten Sitzung eine Entscheidung Und das hab' ich bis heute auch durchgehalten.

00:50:02: ja weil die Leute brauchen schnelle Lösungen.

00:50:08: Und also überlegt euch wirklich, wenn ich da deine Hörerinnen und Hörern jetzt direkt ansprechen darf.

00:50:14: Aber überlegt Euch eure Leistungsversprechen!

00:50:18: Das ist glaube ich noch ein wichtiger Punkt.

00:50:20: und adaptiert die an den Zahn der Zeit.

00:50:23: Anpassen die gerade in dieser Zeit und die Möglichkeiten auch positiv gesehen nicht nur kritisch was alles möglich ist sonst verpasst man vielleicht auch einfach nennen wir es mal den Zug.

00:50:35: Ja

00:50:36: Vielen Dank für das Gespräch, den Start mit Webinar-Helden jetzt hier im Podcast.

00:50:40: Danke dass du da warst.

00:50:41: wie du die Zeit genommen hast und das Buch aufhören kann ich empfehlen?

00:50:45: Ich habe sogar das Hardcover-Buch bestellt.

00:50:50: Das kommt heute übrigens.

00:50:52: Ich hab gerade eine Nachricht bekommen und online habe sie ja schon bestellt Prime.

00:50:56: Ich kann es empfehle.

00:50:57: Ich werde den Link zu Amazon unten in die Show Notes tun und dann könnt ihr das auch mal bestellen euch anschauen.

00:51:05: Johanna, das war's.

00:51:07: Ich freu mich und bis zum nächsten Mal!

00:51:09: Vielen Dank!

00:51:10: Vielen dank lieber Rafaela.

00:51:12: alles Gute und ich bin immer für ein Deines Podcasts.

00:51:15: Sag mir wann er gesendet wird dann teile ich weiter... Das

00:51:19: machen wir Johanna.

00:51:21: Und bis dahin gerne auch zu einer schönen Zeit.

00:51:23: Macht es gut!

00:51:24: Tschüss!

00:51:29: mit deinem Letzwerk.

00:51:36: So begeisterst du mehr Menschen für Webinare, KI und digitale Bildung!

00:51:43: Willst Du Dein Wissen in ein Webinar verwandeln das neue Kundengewinn?

00:51:49: Buche jetzt Dein kostenloses Strategiegespräch über den Link in den Show-Notes.

00:51:55: Ich freue mich darauf Dich kennen zu lernen.

00:51:57: – bis zur nächsten Folge.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.